Der belgische Bass TIJL FAVEYTS  studierte am Conservatorium in Brüssel bei Dina Grossberger und anschliessend an der Universität für Musik in Wien bei Prof. Ralf Döring und Prof. Robert Holl. Im Juni 2004 erlangte er das Magisterium  mit Auszeichung.

Mehrmals ausgezeichnet bei internationalen Gesangswettbewerbe, gab er 2004 sein Operndebüt an der Oper in Toronto mit der Rolle des Sarastro (Die Zauberflöte). Seit 2005 ist er Ensemblemitglied am Theater Sankt Gallen, wo er u.a. als Sacristano (Tosca), Der Komtur (Don Giovanni), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Oroveso (Norma) und Gremin (Eugin Onegin) zu sehen war.

Gastengagements fürhten den jungen Bassisten nach Österreich als Alfonso (Cosi fan tutte), Luther und Crespel (Les Contes d'Hoffmann), Simone (Gianni Schicchi), Sparafucile (Rigoletto) und Don Pasquale (Don Pasquale), nach Deutschland als Eremit (Der Freischütz) ans Theater Hof und ans Pfalztheater Kaiserslautern und an der Flämischen Oper als Masetto (Don Giovanni). Dabei arbeitete er u.a. mit Dirigenten wie Jiri Kout, Antonello Allemandi, Andreas Spering und  Carlo Franci.

In 2006 debütierte er unter Daniel Harding als 2. Geharnischten (Die Zauberflöte) bei den Wiener Festwochen und als Sarastro (Die Zauberflöte) beim Festival d'Aix-en-Provence. Am Theater an der Wien sang er erneut den 2. Geharnischten (Die Zauberflöte) unter Fabio Luisi und am Grand Théatre de Luxembourg den 2. Geharnischten und Sarastro (Die Zauberflöte) unter Christopher Moulds. In 2008 war er erneut zu Gast bei den Wiener Festwochen (Jakob Lenz), debütierte er im Concertgebouw Amsterdam als Struthion (Des Esels Schatten) und am Theater La Monnaie in Brüssel als Medico (Forza del destino) unter Kazushi Ono.

In Konzert sang er schon verschiedene Malen die Matthäuspassion, die Johannespassion, Der Messias von Händel und Die Jahreszeiten von Haydn (Musikverein Wien) sowie die Winterreise von Schubert. Nächste Saison debütiert er an der Staatsoper Stuttgart als Masetto (Don Giovanni), ist erneut zu Gast in der Flämischen Oper als Collatinus (Rape of Lucretia) und Vieillard Hébreu (Samson et Dalila) und in St. Gallen ist er in La Traviata und in Pique Dame zu hören.